Frisch auf den Tisch | | Sommer 2012: |
"Geniekult und Maschinenmenschen"
Auch im hippen Berlin kann man sich die Hacken ablaufen oder um selbige zu schonen, sich mit Rikscha, Trabi oder per Velo zu Orten der Begierde kutschieren lassen. Unsere Zielstation durchs sommerliche City-Getümmel: das Kulturforum am Matthäikirchplatz vis-à-vis Potsdamer Platz. Von mehr als einer Welt lautet der Titel einer Ausstellung (bis 05.08.2012) , die uns in das Zeitalter der Vernunft entführt:
Netzaktivisten, Diven & Co.
Als Schnupperkurs in Sachen Berliner Geschichte tauchen wir, derart aufgeklärt, ab in das Netzwerk der BERLINmacher.

Die Sonderausstellung (bis 28.10.2012) im Ephraim-Palais, Poststraße 16, im touristenumschwärmten Nikolaiviertel, verknüpft 75 historische Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Kunst mit 700 heutigen Citybewohnern. Von E.T.A.Hoffmann, Jurist, Säufer und Poet, Zille, der dem Volk aufs Maul schaute, Claire Waldoff, die 1907 mit Liedern des Komponisten Walter Kollo "Ach Jott, wat sind die Männer dumm…" zum hellen Stern des Berliner Kabaretts avancierte, über den paukenschlagenden Wolfgang Neuss, den die SPD aus der Partei rausschmiss, bis zu Hildegard Knef und der 68er Ikone Rudi Dutschke etc.pp. Sie alle sind mit unserer Brave New World vernetzt. Anlass des IT-Events: nicht nur der Alte Fritz, auch Berlin hat Geburtstag.